Hervorgehobener Beitrag

Wir über uns

Flüchtlingen ohne bürokratische Hürden helfen, den kulturellen Austausch und das gute Zusammenleben fördern – das ist das Ziel von Kulturbuntes Bodenheim. Ehrenamtliche organisieren Kleidung, Fahrräder und Deutschkurse, begleiten Asylsuchende zu Behörden und Ärzten und versuchen, Wohnungen und Arbeit zu vermitteln. Sie haben auch Interesse, unsere neuen Nachbarn zu unterstützen? Sie sind herzlich willkommen beim

  • Mittwochmittagstreff – jeden Mittwoch von 12 bis 15 Uhr

Wenn nicht anders angegeben, finden alle Veranstaltungen im Haus der Vereine, Laubenheimer Straße 18, statt. Sie können sich auch gerne mit Ihren Fragen, Vorschlägen und Angeboten per E-Mail an uns wenden.

Kulturbunter Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer

Wir sagen Dankeschön! Möge das Neue Jahr euch sehr viel Gutes und Wunderschönes schenken, Freude und Heiterkeit euch begleiten, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit eure Weggefährten bleiben. Bewahrt dankbar in euren Herzen die Erinnerung an die guten Dinge im Leben.

Hier geht es zu unserem offenen Danke-Brief:

Offener Brief des FC Ente Bagdad: Lesbos darf nicht in Vergessenheit geraten

Der FC Ente Bagdad (https://www.ente-bagdad.de/) richtet in einem offenen Brief (https://www.ente-bagdad.de/nachrichtenleser/offener-brief-lesbos-darf-nicht-in-vergessenheit-geraten.html?file=tl_files/Ente_Bagdad_2012/Bilder/Nachrichten/2020/2020-07-24%20-%20Offener%20Brief/Offener%20Brief.pdf) einen Aufruf zur Soforthilfe für die auf Lesbos im Lager Moria gestrandeten Geflüchteten an die Verantwortlichen der deutschen und europäischen Politik. Die Situation dort sieht wie folgt aus:

Moria wurde für knapp 3 000 Menschen gebaut. Mittlerweile leben dort über 20 000 Flüchtlinge. In großen Teilen des Camps haben Tausende keine Toiletten, Duschen oder elektrischen Strom. Es gibt Hochrechnungen, wonach auf eine Toilette fast 200 Menschen kommen – und das ist nur die Hygienesituation. Es mangelt den Menschen dort an allem: an Unterkünften, an Nahrungsmitteln, an medizinischer Basisversorgung. Nach einer lebensgefährlichen Flucht erreichen diese Menschen Europa und finden dort die Hölle auf Erden. Die Camps sind überfüllt. Die Menschen haben Angst um ihr Leben und um ihre Familien. Ärzte ohne Grenzen berichten, die Situation sei schlimmer als in libyschen Lagern.
Wir hoffen auf schnelle Hilfe der Politik. Die angekündigte Übernahme von 1 500 Flüchtlingen hat nämlich bisher nur zu einem sehr geringen Bruchteil stattgefunden.
Insbesondere hoffen wir auf unsere Partner, Freunde und Verbündete, die wir davon ebenfalls in Kenntnis gesetzt haben, sowie auf die Leser dieser Nachricht. Bitte teilt den Brief auf allen Euch zur Verfügung stehenden Kanälen. Ein Kommentar unter diesem Artikel wäre auch schön. Vielen Dank im Voraus.
You’ll never watschel alone!
FC Ente Bagdad

#LeaveNoOneBehind

Die COVID-19 Pandemie trifft diejenigen unserer Gesellschaften am härtesten, die vollkommen schutzlos sind: Obdachlose, Arme, Kranke, Geflüchtete. Während Deutschland aus Solidarität erkrankte Menschen aus den Nachbarländern aufnimmt und versorgt, um die dortigen Gesundheitssysteme zu entlasten, spitzt sich die Lage in den heillos überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln tagtäglich zu: Die hygienischen Zustände sind prekär und medizinische Versorgung ist so gut wie nicht vorhanden. Wir stehen vor einer humanitären Katastrophe, wenn die Lager nicht umgehend entlastet und evakuiert werden.

Die SEEBRÜCKE ruft heute, den 05.04.2020 bundesweit zum Protest gegen Untätigkeit auf.

Hier unsere Beiträge zum deutschlandweiten Tag der Kampagne #LeaveNoOneBehind:

Stay at home ist schwer genug für alle Menschen, die ein Zuhause haben. Für Menschen, die auch ohne Corona schon unter unvorstellbaren Bedingungen leben, muss ein Zuhause gefunden werden, zu ihrer Sicherheit, im Sinne der Werte, die wir alle in Europa teilen, und aus Solidarität mit den Menschen auf Lesbos, für die diese Situation ebenfalls bedrohlich ist. Diese Krise überstehen wir nur gemeinsam!

Die Zeit läuft ab – ein Beitrag der ZEIT über Flüchtlingslager auf Lesbos in Zeiten der Corona-Pandemie

“Neben der behördlich verordneten Ratio, neben Reiseverboten und Ausgangssperren, neben Hygienestandards und Seuchenschutzrichtlinien gibt es die Verzweiflungstaten, mit denen die Menschen sich gegen das Virus stemmen. Die Menschen in Deutschland kaufen Klopapier. Die Menschen in Italien singen Lieder, abends auf dem Balkon. Die Menschen auf Lesbos nähen.”

Mehr unter: https://www.zeit.de/2020/13/coronavirus-lesbos-fluechtlingslager-moria-asylpolitik-griechenland.

Wildes Holz: “Höhen und Tiefen”

SAMSTAG, 14. MÄRZ 2020
IM HERMANN WEBER SAAL DES BÜRGERHAUS DOLLES BODENHEIM
BEGINN 20 UHR, EINLASS 19 UHR
TICKETS 22 € AK 24 €

Wildes Holz sind durch ein tiefes Tal gegangen, als Mitte 2018 ihr Gitarrist und Freund Anto Karaula ganz plötzlich verstarb. Der aus Algerien stammende Djamel Laroussi wird nun den Gitarrenpart von ihm übernehmen. Anto und Markus trafen ihn schon Mitte der 90er. Er machte sie völlig perplex, weil er als Linkshänder einfach eine umgedrehte Rechtshändergitarre spielte. Man konnte keinen Griff wiedererkennen, alles klang ein bisschen anders, und alles klang unglaublich geil! Über die Jahre wurde er ein guter Freund – und nebenbei ein weltweit bekannter Gitarrist. Für Wildes Holz ist er ein Glücksfall, weil er neben seiner ungewöhnlichen, aber exzellenten Technik auch eine gehörige Portion Spielfreude mitbringt, die Tobias und Markus zu neuen musikalischen Höhen inspiriert.

Neugierig geworden? Die Bodenheimer Kulturfrauen laden zum Konzert ein. Gerne nehmen Sie ab sofort  Ticketbestellungen per mail unter anne@ah-jaeger.de entgegen.  Sichern Sie sich Ihre Tickets, damit Sie auch auf jeden Fall dabei sind.

Mehr unter: http://www.kulturfrauen.de/programm/programm2020/WH/WildesHolz.php.